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Geschichte
Hinweis:
In der Stammeschronik werden alle Aktionen und wichtigen Ereignisse aufgezählt. Zu beachten ist, dass nicht jede Aktion jährlich aufgeführt ist, wir aber alle einmal angefangenen Aktionen immer noch jährlich durchführen. (Osterfeuer, Laubsammelaktion, Adventskalenderaktion, Weihnachtsbaumverkauf, Weihnachtsbaumeinsammeln)
Der DPSG Stamm Nordlicht Altharen wurde im Jahr 1996 gegründet. Bereits im Juli 1997 entstand die Idee zur Gründung unseres Stammes. Im August wandten sich die Stammesgründer mit ihrer Idee an den Bezirk Emsland/Bad Bentheim/Ostfriesland (ELBOS). Wieder nur einen Monat später begann man mit den wöchentlichen Leiterrunden im Jugendheim Altharen, welche vom Bezirksvorstand unterstützt wurden. Im November verbrachte die Leiterrunde ein Wochenende in Leer/Loga. Dort einigte sich die Leiterrunde auf den Stammesnamen "Nordlicht Altharen" und wählte den kommissarischen Vorstand.
Am 17. März 1996 war es endlich soweit. Viele Kinder/Jugendliche und ihre Eltern waren der Einladung zur Stammesgründung gefolgt. Bereits nach dieser Feier waren die Vorraussetzungen zur Gründung eines DPSG Stammes bei weitem erfüllt und aus der Siedlung Nordlicht Altharen wurde der Stamm Nordlicht Altharen.
Die Motive für die Gründung eines Pfadfinderstammes in Altharen waren vielfältig. Im Jahr 1995 ging es der kirchlichen Jugendarbeit nicht mehr besonders gut. Die Zahl der Gruppenkinder und der Teilnehmer der so genannten Ferienfreizeiten - also mehrtägige Fahrten der Kinder und Gruppenleiter mit Übernachtungen in Gruppenhäusern - ging schon seit einiger Zeit kontinuierlich zurück. Diese Fahrten waren nicht mit Zeltlagern vergleichbar. Im Zeltlager gab und gibt es noch die Lagerfeuerfeuerromantik und das Leben in und mit der Natur. Ein Zeltlager ist auch immer ein kleines Abenteuer.
Dies hätte natürlich auch eine kirchliche Jugendarbeit leisten können, indem sie anstatt von Ferienfreizeiten Sommerzeltlager angeboten hätte. Aber die Pfadfinder - und die DPSG insbesondere - haben einen weiteren großen Trumpf in der Hand. Die Verbandsarbeit. In Jugendverbänden schmoren die Gruppenleiter und sonstigen Aktiven nicht nur im eigenen Saft vor sich hin, sondern sie können auch über die Tellerrand hinwegschauen. Auf diese Weise kann man von Fehlern der andern Gruppen lernen und erfolgreiche Ideen anderer Stämme übernehmen. Dies betrifft die Aktivitäten in den Gruppenstunden, die Organisation der Zeltlager und die Finanzierung der Jugendarbeit. Kurz: Die Chancen für eine erfolgreiche Jugendarbeit sind in einem Verband größer - und als "Einzelkämpfer" geringer.
Bereits in der zweiten Woche nach der Stammesgründung haben die Altharener Pfadfinder an einer Demonstration gegen die Kürzung für Fahrten/Wanderungen/Lager der Stadt Haren teilgenommen. Zusammen mit dem DPSG Stamm St. Franziskus Haren demonstrierten etwa 300 Teilnehmer.
Erste Zeltlagerluft schnupperten 20 Mitglieder des Stammes Nordlicht bei einem Bezirkszeltlager in Raken/Emen, ehe es im Sommer ins erste "eigene" Lager nach Esterwegen ging. Etwa 80 Teilnehmer verbrachten eine Woche im Zeltlager, welches vom Bezirk unterstützt wurde. Die Zelte und das sonstige Material stellten uns die Pfadfinder aus Haren zur Verfügung. Auch die Aufbauarbeiten wurden von einigen Leitern aus Haren unterstützt.
Bereits im Dezember des ersten Jahres haben die Altharen Pfadfinder zur Finanzierung des Stammes einen Weihnachtsbaumverkauf beim Jugendheim in Altharen organisiert. Es konnten 130 Bäume verkauft werden, die von der Leiterrunde selbst geschlagen wurden.
Im selben Monat fand auch das erste Leiterwochenende statt. Mit Hilfe des Bezirksaufbauteams wurden die Kenntnisse der DPSG Pädagogik noch weiter vertieft.
Im Januar 1997 begann man im Januar erstmals mit dem Tannenbaumeinsammeln in Altharen und im April wurde das erste Osterfeuer der Pfadfinder für die Herz Jesu Gemeinde veranstaltet.
Auch im Jahr 1997 nahm man, diesmal mit 40 Teilnehmern, am Bezirkslager aller Stufen teil. Das Sommerlager wurde kurzfristig nach Lathen verlegt, da sich für das geplante Lager in Bendestorf nur sehr wenige Kinder angemeldet hatten. Im Oktober 1997 fanden Stufenwochenenden in Schapen statt. Der Weihnachtsbaumverkauf wechselte seinen Standort vom Jugendheim zum Pastorat in Haren.
Am Bezirkslager der Roverstufe im April 1998 nahmen die Altharener Rover mit 15 Teilnehmern teil. Das Sommerlager musste erneut verlegt werden, da ein Gewaltverbrechen im geplanten Ort Neuscharrel im April noch nicht aufgeklärt war und wir das Sommerlager unter den Umständen nicht stattfinden lassen wollten. Es ging schließlich mit 90 Teilnehmern zum Speicherbecken nach Geeste. Im September haben die Pfadfinder erstmals beim Pfarrfest der Gemeinde geholfen. Der Standort des Weihnachtsbaumverkaufs wurde erneut verlegt, seit Dezember 1998 werden die Weihnachtsbäume beim Coma Verbrauchermarkt verkauft.
Im Jahr 1999 wurde das Osterfeuer erstmals nicht mehr auf dem Krüssel, sondern direkt in Altharen veranstaltet. Kurz nach Ostern veranstalten die Pfadfinder ein Zeltlager für den St. Anna Kindergarten Altharen. Das Sommerzeltlager des Jahres 1999 fand mit 85 Teilnehmern in Schöppingen statt. Im August 1999 wurde der Förderverein Nordlicht gegründet.
An der von der Stadt Haren organisierten „Aktion saubere Landschaft" haben die Pfadfinder im März 2000 mit 25 Helfern teilgenommen. Das Osterfeuer besuchten erstmals mehr als 1000 Gäste. Im Sommer 2000 fand das Zeltlager mit 85 Teilnehmern in Haselünne statt. Außerdem bieten die Pfadfinder erstmals einen Lieferservice der Weihnachtsbäume an, welcher zahlreich genutzt wird.
Am Anfang des Jahres 2001 fand die erste Laubsammelaktion statt. In mehr als 1250 Arbeitsstunden befreiten die Pfadfinder, beauftragt und vergütet von der Immobilienverwaltung Jasper, die Waldsiedlung de Borg in Dankern vom Herbstlaub des Vorjahres. Im Sommer fuhr man mit 80 Teilnehmern ins Sommerlager nach Bramsche. Im November fand außerdem ein Leiterwochenende in Twist statt.
Im Mai 2002 helfen die Pfadfinder beim Schulfest der Georgschule, im August beim Pfarrfest der Gemeinde. Das Sommerlager fand mit 82 Teilnehmern in Friesoythe statt.
Im August führen die Pfadfinder eine (Geld)Haussammlung für eine an Leukämie erkrankte Jugendliche aus Lathen in Altharen durch und sammelten insgesamt 1700€. Alle volljährigen Leiter lassen sich außerdem typisieren, d.h. sie werden in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei aufgenommen.
Im November 2002 richten sich die Pfadfinder im Jugendheim ein Büro ein. Die Eltern haben so eine feste Anlaufstelle und der Vorstand einen festen Arbeitsplatz.
Im Frühjahr 2003 finden Stufenwochenenden aller Stufen in Lünne statt. Das Sommerlager dieses Jahres verbringen die Pfadfinder mit 90 Teilnehmern in Ostercappeln.
Im August haben die Pfadfinder bei einem Benefizkonzert für einen Leukämieerkrankten Jugendlichen aus Haren geholfen und den dazugehörigen Spielnachmittag zusammen mit den Harener Pfadfindern durchgeführt.
Im November fand ein Leiterwochenende in Lünne statt, in dem die Leiter den Umgang mit Jurten und Kohten (Spezialzelte der Pfadfinder) intensiv kennen lernten.
Das Sommerlager des Jahres 2004 hat in Alfhausen stattgefunden. Es nahmen 90 Teilnehmer teil. Wieder fuhren die Leiter im November ein Wochenende nach Lünne, thematischer Schwerpunkt dieses Mal war die Spielefortbildung.
Im Juni 2005 haben die Pfadfinder wieder beim Pfarrfest der Herz Jesu Gemeinde geholfen. Am Sommerzeltlager 2005 in Hagen a.T.W. nehmen erstmals über 100 Pfadfinder teil.
Erstmals wurde 2005 die Adventskalenderaktion durchgeführt. Es sind über 870 Kalender im Stadtgebiet verkauft worden. Der Gewinn von 3300€ wurde an andere gemeinnützige Einrichtungen und Vereine im Stadtgebiet gespendet.
Im Juli 2006 fand zum zweiten Mal ein Sommerlager in Friesoythe statt, am 30.07.2006 finden im Zeltlager die Feierlichkeiten zum 10jährigen Jubiläum des Stammes Nordlicht statt.
-Chronik wird bald erweitert!-